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Mund / Kiefer

Zahnimplantate

Die stetig wachsende Zahl der Patienten, die sich für die komfortable Lösung der Implantation entscheidet, ist statistisch belegt. Mittlerweile werden in Deutschland über eine Million Implantate jährlich gesetzt, ob als Ersatz einzelner Zähne, größerer Zahnlücken oder auch zur Verankerung einer Vollprothese im Ober- oder Unterkiefer.

Zahnimplantate

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln. Sie bestehen aus Titan, einem körperverträglichen Metall, und sind 8 bis 18 Millimeter lang und 3 bis 5 mm im Durchmesser. Die Titanoberfläche der Implantate ist speziell bearbeitet und ermöglicht dadurch ein festes Verwachsen mit dem umgebenden Knochen. Auf diese Weise dienen Implantate dann zur festen Verankerung von Kronen, Brücken oder Prothesen.

Die Vorteile von Implantaten:

  • Stabiler Halt – implantatgetragener Zahnersatz sitzt fest im Mund und rutscht weder beim Essen, noch beim Lachen oder Sprechen.
  • Ästhetik − Implantat und Zahnersatz ersetzen den kompletten natürlichen Zahn – und sehen daher auch fast genauso aus. Störende Halteelemente oder Brückenglieder gehören der Vergangenheit an.
  • Intakte Nachbarzähne − für implantatgetragenen Zahnersatz müssen keine benachbarten Zähne beschliffen und Zahnsubstanz zerstört werden.
  • Erhalt des Kieferknochens − ähnlich den eigenen Zahnwurzeln, übertragen Implantate die Kaukräfte auf den Kieferkamm und sorgen durch diesen Trainingseffekt für den Erhalt des Kieferknochens.

Vor Beginn der Therapie überprüfen wir zunächst, ob Erkrankungen wie eine Parodontitis vorliegen und ob Ihr Kieferknochen eine ausreichende Höhe, Breite und Dichte aufweist, um ein Implantat fest zu verankern. Reicht er nicht aus, erfolgt zunächst ein Knochenaufbau.

In der Regel wird das Implantat ambulant in örtlicher Betäubung eingesetzt, bei längeren Eingriffen kann eine Sedierung (Medikamentengabe zur Beruhigung) oder eine Vollnarkose hilfreich sein. Eine Einheilphase von drei bis sechs Monaten ist erforderlich, um eine feste Verbindung des Implantats mit dem umgebenden Knochengewebe zu erreichen. Anschließend versorgt Ihr Hauszahnarzt die Implantate mit passendem Zahnersatz.

Implantate können ein Leben lang halten. In seltenen Fällen eines Implantatverlusts tritt dieser zumeist in der Phase der Einheilung auf. Hat die künstliche Zahnwurzel diese kritische Zeit überstanden, verringert sich die Gefahr eines Verlusts deutlich.

Wichtig ist eine regelmäßige Kontrolle der Implantate und des umgebenden Gewebes etwa alle sechs bis zwölf Monate. Ebenso wichtig ist eine gute Mundhygiene, einschließlich einer empfohlenen, regelmäßigen Professionellen Zahnreinigung bei Ihrem Hauszahnarzt. Denn die Lebensdauer des Implantats und des Zahnersatzes hängen zu einem großen Teil von guter Pflege und häufigen Kontrollen ab.

Unsere Fachzahnärztin für Oralchirurgie, Frau Gisvalinova, und MKG-Chirurg Herr Aref verfügen beide über den zertifizierten Tätigkeitschwerpunkt Implantologie und sind daher besonders qualifiziert für diese Behandlung.

Fester Halt mit Implantaten